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Hörbuch

Grenzen setzen – du darfst aufhören, dich ständig erklären zu müssen

Narzissten
Bild mit künstlicher Intelligenz erstellt

„So habe ich das doch überhaupt nicht gesagt.“

„Du bist einfach viel zu empfindlich.“

„Mit dir kann man wirklich über nichts reden.“

„Nach allem, was ich für dich getan habe …“

Kommt dir etwas davon bekannt vor?

Vielleicht gab es in deinem Leben einen Menschen, bei dem du irgendwann angefangen hast, an deiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln.

Nach einem Streit sitzt du da und fragst dich:

War ich wirklich das Problem?

Du überlegst, was du anders hättest sagen können. Du versuchst, dich besser zu erklären. Noch verständnisvoller zu sein. Noch geduldiger.

Und trotzdem landest du irgendwann wieder am selben Punkt.

Genau darum geht es in meinem Hörbuch:

Grenzen setzen – Dein Leben ohne Narzissten
Toxische Muster durchbrechen, Selbstliebe lernen und neue Wege gehen

Denn manchmal besteht Selbstliebe nicht darin, etwas Neues zu beginnen.

Sondern darin, endlich zu sagen:

Bis hierhin. Und nicht weiter.

Nicht jeder schwierige Mensch ist ein Narzisst

Das möchte ich gleich zu Beginn sagen.

Der Begriff „Narzisst“ wird inzwischen rasant verwendet.

Jemand ist egoistisch?

Narzisst.

Der Expartner war schwierig?

Narzisst.

Die Kollegin möchte immer recht haben?

Bestimmt auch eine Narzisstin.

So einfach ist es nicht.

Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist eine psychologische Diagnose und gehört in die Hände von Fachleuten.

Aber es gibt Verhaltensweisen und Beziehungsmuster, die uns trotzdem massiv belasten können – unabhängig davon, welches Etikett wir ihnen geben.

Manipulation.

Ständige Abwertung.

Schuldzuweisungen.

Kontrolle.

Emotionale Erpressung.

Grenzüberschreitungen.

Oder das Gefühl, ständig aufpassen zu müssen, was man sagt und tut.

Und genau darum geht es mir.

Nicht um Ferndiagnosen.

Sondern um dich.

Wann hast du angefangen, auf Eierschalen zu laufen?

Ich finde dieses Bild unglaublich passend.

Du überlegst vorher, wie du etwas formulierst.

Bloß keinen Streit auslösen.

Bloß nichts Falsches sagen.

Du merkst, dass etwas nicht stimmt, sprichst es aber lieber nicht an.

Vielleicht passt du sogar dein Verhalten an die Stimmung des anderen an.

Ist er gut gelaunt?

Dann kann heute ein schöner Tag werden.

Ist er schlecht gelaunt?

Dann lieber vorsichtig.

Irgendwann kreist ein erstaunlich großer Teil deines Lebens um die emotionale Verfassung eines anderen Menschen.

Und deine eigene?

Die wird immer unwichtiger.

Genau hier lohnt es sich, hinzuschauen.

Eine Grenze ist keine Kriegserklärung

Viele Frauen haben Schwierigkeiten damit, Grenzen zu setzen.

Nicht unbedingt, weil sie nicht wissen, wo ihre Grenzen liegen.

Sondern weil sie Angst vor der Reaktion haben.

Was, wenn er wütend wird?

Was, wenn sie enttäuscht ist?

Was, wenn ich egoistisch wirke?

Was, wenn der andere mich verlässt?

Also sagen wir Ja.

Obwohl wir „Nein“ meinen.

Wir erklären uns.

Rechtfertigen uns.

Entschuldigen uns.

Und hoffen, dass der andere unsere Grenze vielleicht irgendwann freiwillig erkennt.

Das funktioniert leider nicht immer.

Eine Grenze ist deshalb kein Angriff.

Eine Grenze ist eine Information.

Das möchte ich.

Das möchte ich nicht.

So kannst du mit mir umgehen.

So nicht.

Du musst daraus keine dreiseitige Präsentation mit Quellenverzeichnis machen. 😉

Manchmal darf ein Nein tatsächlich einfach ein Nein sein.

Du musst nicht jeden Menschen davon überzeugen, dass deine Gefühle berechtigt sind

Das ist vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse überhaupt.

Du sagst:

„Das hat mich verletzt.“

Und der andere antwortet:

„Das war doch überhaupt nicht schlimm.“

Was passiert jetzt?

Ständig beginnen wir zu argumentieren.

Wir erklären, warum es schlimm war.

Wir liefern Beispiele.

Wir versuchen, den anderen davon zu überzeugen, dass wir ein Recht auf unser Gefühl haben.

Aber Gefühle funktionieren nicht wie ein Gerichtsverfahren.

Wenn dich etwas verletzt hat, hat es dich verletzt.

Natürlich können zwei Menschen dieselbe Situation vollkommen unterschiedlich erleben.

Aber jemand, dem du wichtig bist, sollte zumindest bereit sein, deine Perspektive anzuhören.

Du brauchst keine Erlaubnis, um etwas unangenehm zu finden.

Vorsicht vor dem ewigen „Vielleicht ändert er sich“

Hoffnung ist etwas Wunderbares.

In schwierigen Beziehungen kann sie uns aber auch sehr lange festhalten.

Vielleicht versteht er es irgendwann.

Vielleicht wird sie sich ändern.

Vielleicht wird alles wieder wie am Anfang.

Vielleicht muss ich nur geduldiger sein.

Menschen können sich verändern.

Aber nur, wenn sie selbst etwas verändern wollen.

Du kannst einen anderen Menschen nicht durch genügend Liebe, Geduld und Verständnis in eine vollkommen andere Persönlichkeit verwandeln.

Und vor allem:

Du bist nicht dafür verantwortlich, jemanden zu reparieren.

Das ist nicht deine Aufgabe.

Selbstliebe zeigt sich manchmal darin, wer keinen Zugang mehr zu dir bekommt

Bei Selbstliebe denken wir gerne an schöne Dinge.

Zeit für uns.

Ein gutes Essen.

Sport.

Ein Wochenende am Meer.

Alles wunderbar.

Aber Selbstliebe hat auch eine unbequemere Seite.

Entscheidungen treffen.

Konsequenzen ziehen.

Menschen enttäuschen.

Abstand schaffen.

Und manchmal sogar einen Menschen loslassen, den wir noch lieben.

Denn du kannst jemanden lieben und gleichzeitig erkennen:

Diese Beziehung tut mir nicht gut.

Beides kann gleichzeitig wahr sein.

Und genau das macht manche Entscheidungen so schwer.

Schuldgefühle sind kein Beweis dafür, dass deine Grenze falsch ist

Das ist besonders wichtig, wenn du jahrelang gelernt hast, es anderen recht zu machen.

Du sagst zum ersten Mal Nein.

Und statt dich sofort großartig und selbstbewusst zu fühlen, bekommst du ein schlechtes Gewissen.

Na toll.

War das jetzt diese wunderbare Selbstliebe, von der alle reden? 😉

Ja.

Vielleicht tatsächlich.

Denn ein unangenehmes Gefühl bedeutet nicht automatisch, dass du etwas Falsches getan hast.

Manchmal bedeutet es nur, dass du etwas Ungewohntes getan hast.

Grenzen setzen kann man lernen.

Und je häufiger du deine eigenen Bedürfnisse ernst nimmst, desto selbstverständlicher kann es werden.

Du darfst gehen

Manchmal lassen sich Beziehungen verändern.

Durch ehrliche Gespräche.

Durch klare Grenzen.

Durch die Bereitschaft beider Seiten, Verantwortung zu übernehmen.

Und manchmal funktioniert genau das nicht.

Dann darfst du eine andere Entscheidung treffen.

Du darfst Abstand nehmen.

Du darfst den Kontakt reduzieren.

Und du darfst eine Beziehung beenden.

Nicht jede Beziehung muss gerettet werden.

Nicht jede Freundschaft muss ein Leben lang halten.

Nicht jeder Mensch, der einmal wichtig für dich war, braucht einen Platz in deiner Zukunft.

Das klingt hart.

Aber manchmal schafft erst ein Abschied den Raum, den wir brauchen, um wieder wir selbst zu werden.

Wie soll dein Leben eigentlich aussehen?

Diese Frage finde ich viel spannender als:

Warum ist dieser andere Mensch so?

Wir können Jahre damit verbringen, das Verhalten eines Menschen zu analysieren.

Warum macht er das?

Warum reagiert sie so?

Ist es Narzissmus?

Ist es Unsicherheit?

Liegt es an seiner Vergangenheit?

Vielleicht findest du darauf irgendwann Antworten.

Vielleicht auch nicht.

Die wichtigere Frage lautet:

Wie möchtest du behandelt werden?

Mit Respekt?

Mit Ehrlichkeit?

Mit Vertrauen?

Mit Wertschätzung?

Dann darfst du genau das zum Maßstab deiner Beziehungen machen.

Neue Wege beginnen mit einer Entscheidung

Du musst morgen nicht dein komplettes Leben verändern.

Vielleicht beginnt dein neuer Weg mit einem einzigen Satz:

„Das möchte ich nicht mehr.“

Dann kommt ein kleiner Schritt.

Und danach noch einer.

Vielleicht wirst du unterwegs zweifeln.

Vielleicht vermisst du sogar einen Menschen, obwohl du genau weißt, dass er dir nicht gutgetan hat.

Auch das darf sein.

Loslassen ist nicht immer geradlinig.

Mein Hörbuch „Grenzen setzen – Dein Leben ohne Narzissten“ möchte dich dabei begleiten, toxische Beziehungsmuster besser zu erkennen, deine eigenen Grenzen ernst zu nehmen und wieder mehr Vertrauen in dich selbst zu entwickeln.

Nicht damit du überall Narzissten siehst.

Nicht damit du bei jedem Konflikt einen Menschen aus deinem Leben streichst.

Sondern damit du wieder unterscheiden kannst:

Was gehört zu einer normalen schwierigen Beziehung – und was möchte ich für mich nicht länger akzeptieren?

Denn Selbstliebe bedeutet nicht, dich für besser als andere zu halten.

Sie bedeutet auch:

Dich selbst nicht mehr schlechter behandeln zu lassen.

„Grenzen setzen – Dein Leben ohne Narzissten“ von Miranda Frei ist jetzt als Hörbuch erhältlich, unter anderem bei Apple Books.

Und vielleicht gibt es einen Satz, den du heute mitnehmen möchtest:

Du musst nicht bei jedem Menschen bleiben, nur weil du einmal einen Platz in seinem Leben hattest.

Du darfst Grenzen setzen.

Du darfst dich verändern.

Du darfst gehen.

Und du darfst anschließend herausfinden, wie sich ein Leben anfühlt, in dem du dich nicht mehr ständig selbst verlassen musst, damit jemand anderes bleibt. 💛

Alles Liebe

Miranda Frei

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