Ich habe eine kleine Frage an dich.
Was steht heute auf deiner To-do-Liste?
Arbeiten.
Einkaufen.
E-Mails beantworten.
Vielleicht Kinder oder Familie.
Haushalt.
Ein Termin.
Jemanden zurückrufen.
Diese eine Sache erledigen, die du schon seit drei Tagen vor dir herschiebst.
Und wahrscheinlich kommen im Laufe des Tages noch ein paar Dinge dazu, von denen du heute Morgen überhaupt nichts wusstest.
Jetzt kommt meine zweite Frage:
Wo stehst eigentlich du auf dieser Liste?
Nicht deine Aufgaben.
Nicht deine Verpflichtungen.
Du.
Wenn deine Antwort lautet:
„Ähm …“
Dann ist mein neues Hörbuch vielleicht genau das Richtige für dich. 😉
„Dein Selbstwert – Prioritäten setzen“
Finde Zeit für dich & reduziere effektiv Stress
Denn wir sprechen unglaublich viel über Zeitmanagement.
Vielleicht sollten wir manchmal lieber über Prioritätenmanagement sprechen.
„Ich habe keine Zeit.“
Diesen Satz sagen wir alle.
Ich auch.
Aber streng genommen stimmt er häufig nicht.
Wir haben Zeit.
Jeden Tag dieselben 24 Stunden.
Die eigentliche Frage lautet:
Wofür verwenden wir sie?
Und da wird es interessant.
Denn manchmal haben wir angeblich keine 20 Minuten für einen Spaziergang.
Aber irgendwie finden wir 35 Minuten, um auf dem Handy Dinge anzuschauen, an die wir uns eine Stunde später nicht mehr erinnern.
Erwischt? 😉
Es geht mir nicht darum, jede Minute unseres Tages perfekt zu optimieren.
Ganz im Gegenteil.
Aber es lohnt sich, einmal ehrlich hinzuschauen:
Was bekommt meine Zeit – und warum?
Wir behandeln unsere eigene Zeit manchmal wie einen Restposten
Erst die Arbeit.
Dann die Familie.
Dann die Verpflichtungen.
Dann die Menschen, die etwas von uns brauchen.
Und wenn danach noch etwas übrig ist, kommen wir selbst dran.
Das Problem ist nur:
Meistens bleibt nichts übrig.
Also verschieben wir uns.
Morgen mache ich Sport.
Am Wochenende nehme ich mir Zeit für mich.
Im Urlaub erhole ich mich.
Wenn dieses Projekt vorbei ist, wird alles ruhiger.
Und irgendwann merken wir:
Wir warten schon ziemlich lange darauf, endlich selbst an der Reihe zu sein.
Vielleicht sollten wir damit aufhören.
Zeit für dich ist nicht egoistisch
Gerade Frauen haben manchmal ein erstaunlich kompliziertes Verhältnis zu diesem Gedanken.
Eine Stunde nur für mich?
Obwohl noch Wäsche herumliegt?
Ein Nachmittag mit einer Freundin?
Obwohl ich eigentlich noch etwas erledigen könnte?
Einfach ein Buch lesen?
Mitten am Tag?
Skandalös. 😉
Wir haben gelernt, freie Zeit häufig rechtfertigen zu müssen.
Dabei brauchst du keinen besonderen Grund, um Zeit für dich zu haben.
Du musst nicht erst vollkommen erschöpft sein.
Du musst nicht alles erledigt haben.
Und du musst dir eine Pause auch nicht verdienen.
Du bist ein Mensch, keine Maschine mit Wartungsintervall.
Prioritäten zeigen sich nicht in dem, was wir sagen
Wir sagen:
Meine Gesundheit ist mir wichtig.
Meine Beziehung ist mir wichtig.
Meine Freunde sind mir wichtig.
Zeit für mich ist mir wichtig.
Aber dann lohnt sich eine etwas unangenehme Frage:
Sieht mein Kalender auch so aus?
Denn Prioritäten erkennt man nicht nur an unseren Absichten.
Man erkennt sie daran, wofür wir tatsächlich Zeit schaffen.
Wenn dir Bewegung wichtig ist, braucht sie einen Platz.
Wenn dir eine Freundschaft wichtig ist, braucht sie Zeit.
Wenn du Ruhe brauchst, muss irgendwo in deinem Alltag Ruhe vorkommen.
Sonst bleiben Prioritäten nur gute Vorsätze.
Dein Selbstwert entscheidet mit, wie du deine Zeit verteilst
Das finde ich besonders spannend.
Denn Zeitmanagement hat für mich viel mit Selbstwert zu tun.
Wenn ich glaube, dass die Bedürfnisse anderer grundsätzlich wichtiger sind als meine eigenen, sieht mein Kalender irgendwann genau so aus.
Ich springe ein.
Ich sage Ja.
Ich verschiebe meine Pläne.
Ich bin erreichbar.
Ich helfe.
Und irgendwann ärgere ich mich darüber, dass niemand Rücksicht auf meine Zeit nimmt.
Aber vielleicht habe ich anderen Menschen unbewusst beigebracht:
Meine Zeit ist jederzeit verfügbar.
Das kann geändert werden.
Ein Nein schenkt dir manchmal Zeit
„Kannst du mal kurz …?“
Dieser Satz hat vermutlich schon Millionen Stunden menschlicher Freizeit vernichtet. 😉
Natürlich dürfen wir anderen helfen.
Ich halte es für wunderbar, füreinander da zu sein.
Aber nicht jedes Ja ist notwendig.
Manchmal sagen wir Ja, weil wir Angst haben, jemanden zu enttäuschen.
Oder weil wir nicht unhöflich wirken wollen.
Dabei bedeutet ein Nein zu einer Sache häufig automatisch ein Ja zu etwas anderem.
Nein zu diesem zusätzlichen Termin.
Ja zu einem ruhigen Abend.
Nein zu dieser Aufgabe.
Ja zu deinem Sport.
Nein zu einer Verpflichtung, die du eigentlich gar nicht übernehmen möchtest.
Ja zu deiner eigenen Zeit.
Vielleicht sollten wir ein Nein deshalb nicht immer als Ablehnung betrachten.
Manchmal ist es eine Entscheidung für deine Prioritäten.
Stress entsteht nicht nur durch zu viele Aufgaben
Manchmal entsteht Stress durch zu viele offene Entscheidungen.
Ich müsste noch …
Ich sollte eigentlich …
Ich darf nicht vergessen …
Irgendwann läuft im Hintergrund unseres Kopfes eine permanente Liste.
Und selbst wenn wir gerade nichts tun, fühlen wir uns nicht wirklich frei.
Deshalb kann es unglaublich erleichternd sein, bewusst zu entscheiden:
Das mache ich heute.
Das mache ich später.
Und das mache ich überhaupt nicht.
Dieser letzte Punkt wird viel zu selten benutzt.
Nicht jede Aufgabe muss erledigt werden.
Manche dürfen einfach verschwinden.
Alles wichtig bedeutet: nichts ist wichtig
Wenn zehn Dinge gleichzeitig Priorität 1 haben, haben wir eigentlich keine Priorität.
Deshalb frage dich morgens vielleicht einmal:
Welche drei Dinge sind heute wirklich wichtig?
Nicht zwölf.
Drei.
Und vielleicht gehört an manchen Tagen etwas dazu, das auf klassischen Produktivitätslisten selten auftaucht:
Mich ausruhen.
Spazieren gehen.
Mit meinem Partner essen.
Eine Freundin treffen.
Früh schlafen.
Denn ein gutes Leben besteht nicht nur aus erledigten Aufgaben.
Selbstfürsorge muss nicht spektakulär sein
Du brauchst dafür kein Wellnesshotel.
Keinen Yogaurlaub auf Bali.
Und keine Badewanne mit ungefähr 47 Kerzen drumherum.
Obwohl ich gegen alle drei Varianten nichts einzuwenden hätte. 😉
Self-Care kann zehn Minuten dauern.
Kaffee trinken und dabei nicht aufs Handy schauen.
Eine Runde um den Block gehen.
Musik hören.
Ein Kapitel lesen.
Mittags tatsächlich Pause machen.
Oder einfach einmal die Tür schließen und niemandem zur Verfügung stehen.
Kleine Pausen wirken unscheinbar.
Aber genau sie machen einen Alltag langfristig lebenswerter.
Du darfst in deinem eigenen Leben wichtig sein
Das klingt eigentlich selbstverständlich.
Ist es aber für viele Frauen nicht.
Wir möchten gute Partnerinnen sein.
Gute Mütter.
Gute Töchter.
Gute Freundinnen.
Gute Kolleginnen.
Und irgendwann versuchen wir, für alle eine gute Version von uns selbst zu sein.
Nur für uns selbst bleibt kaum noch etwas übrig.
Deshalb möchte ich dir eine andere Idee mitgeben:
Dich selbst wichtig zu nehmen, bedeutet nicht, andere Menschen weniger wichtig zu nehmen.
Liebe ist kein Kuchen, bei dem für alle anderen weniger übrig bleibt, wenn du dir selbst ein Stück nimmst.
Im Gegenteil.
Wenn du nicht permanent erschöpft bist, hast du vielleicht sogar mehr zu geben.
Vielleicht brauchst du gar nicht mehr Zeit
Vielleicht brauchst du bewusstere Entscheidungen.
Wofür möchte ich meine Tage verwenden?
Welche Menschen tun mir gut?
Welche Verpflichtungen sind wirklich notwendig?
Was kann weg?
Wo sage ich Ja, obwohl ich Nein meine?
Und:
Was möchte ich eigentlich wieder öfter machen, nur weil es mir Freude bereitet?
Diese Fragen können überraschend viel verändern.
Nicht sofort.
Aber Schritt für Schritt.
Mein Hörbuch „Dein Selbstwert – Prioritäten setzen“ möchte dich dabei begleiten, deine Zeit bewusster zu gestalten, Stress zu reduzieren und dir selbst wieder einen festen Platz in deinem eigenen Leben zu geben.
Nicht ganz unten auf der Liste.
Nicht irgendwann, wenn alles andere erledigt ist.
Sondern jetzt.
Denn die Wahrheit ist:
Es wird immer noch irgendetwas zu erledigen geben.
Die Wäsche kommt wieder.
Neue E-Mails kommen ohnehin.
Und deine To-do-Liste wird vermutlich niemals feierlich verkünden:
„Herzlichen Glückwunsch. Sie haben das Leben vollständig abgearbeitet.“ 😉
Also warte nicht darauf.
„Dein Selbstwert – Prioritäten setzen“ von Miranda Frei ist jetzt als Hörbuch erhältlich, unter anderem bei Apple Books.
Und vielleicht machst du heute etwas ganz Ungewöhnliches:
Setz dich selbst auf deine To-do-Liste.
Nicht als letzten Punkt.
Ziemlich weit nach oben. 💛
Alles Liebe
Miranda Frei


