„Das kann ich nicht.“
„Dafür bin ich nicht gut genug.“
„Andere können das viel besser.“
„Jetzt ist ohnehin nicht der richtige Zeitpunkt.“
„Vielleicht irgendwann.“
Kennst du solche Gedanken?
Ich schon.
Und das Gemeine daran ist: Sie klingen in unserem Kopf oft unglaublich vernünftig.
Wir halten sie nicht für Ausreden.
Wir halten sie für die Wahrheit.
Also machen wir manche Dinge gar nicht erst.
Wir bewerben uns nicht auf den interessanten Job.
Wir starten das Projekt nicht.
Wir sprechen den Menschen nicht an.
Wir buchen die Reise nicht.
Wir zeigen unsere Ideen niemandem.
Und irgendwann schauen wir zurück und fragen uns:
Warum habe ich es eigentlich nie versucht?
Genau darum geht es in meinem Hörbuch:
„Dein Mindset stärken – Motivation für Frauen“
Löse innere Blockaden, ändere Gewohnheiten und stärke dein Selbstvertrauen.
Denn manchmal ist nicht die Welt das größte Hindernis zwischen uns und unseren Wünschen.
Manchmal sind wir es selbst.
Unser Kopf möchte uns eigentlich nur beschützen
Das ist das Verrückte daran.
Viele unserer inneren Blockaden haben ursprünglich eine durchaus sinnvolle Aufgabe.
Unser Gehirn mag Sicherheit.
Bekanntes.
Gewohnheiten.
Dinge, bei denen wir ungefähr wissen, was passieren wird.
Eine neue Herausforderung?
Unsicherheit.
Eine große Entscheidung?
Unsicherheit.
Etwas tun, bei dem wir scheitern könnten?
Noch mehr Unsicherheit.
Und schon meldet sich diese Stimme:
„Vielleicht lassen wir das lieber.“
Danke für den Hinweis, liebes Gehirn. 😉
Aber wenn wir immer nur das tun, was sich vollkommen sicher anfühlt, wird unser Leben irgendwann ziemlich klein.
„Ich bin eben so.“
Dieser Satz kann unglaublich bequem sein.
Ich bin eben unsportlich.
Ich bin eben schüchtern.
Ich kann nicht mit Geld umgehen.
Ich habe einfach keine Disziplin.
Ich ziehe Dinge nie durch.
Ich bin nicht selbstbewusst.
Aber stimmt das wirklich?
Oder beschreiben wir damit nur Verhaltensweisen, die wir so oft wiederholt haben, dass wir sie irgendwann für einen Teil unserer Persönlichkeit halten?
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Denn wenn etwas meine unveränderliche Persönlichkeit ist, kann ich wenig tun.
Wenn es dagegen eine Gewohnheit ist, wird es interessant.
Gewohnheiten können wir verändern.
Nicht unbedingt über Nacht.
Aber Schritt für Schritt.
Motivation ist wunderbar – nur leider manchmal abwesend
Das kennen wir wahrscheinlich alle.
Abends auf dem Sofa haben wir große Pläne.
Morgen früh stehe ich früher auf.
Ich mache Sport.
Ich arbeite endlich an meinem Projekt.
Ich räume auf.
Ich esse gesund.
Ich werde ein völlig neuer Mensch.
Morgen früh klingelt der Wecker.
Und der völlig neue Mensch drückt erst einmal auf Snooze. 😉
Deshalb halte ich es für gefährlich, ausschließlich auf Motivation zu setzen.
Motivation schwankt.
Manchmal sind wir voller Energie.
An anderen Tagen möchten wir einfach unsere Ruhe.
Gewohnheiten helfen uns gerade an diesen Tagen.
Du musst nicht jeden Morgen hochmotiviert aus dem Bett springen.
Du brauchst vielmehr kleine Strukturen, die dich auch dann tragen, wenn deine Motivation gerade einen freien Tag genommen hat.
Fang kleiner an, als dein Ehrgeiz möchte
Wir machen Veränderungen gerne groß.
Ab morgen jeden Tag eine Stunde Sport.
Nie wieder Zucker.
Jeden Morgen meditieren.
Zwei Stunden konzentriert arbeiten.
Das funktioniert manchmal erstaunlich gut.
Ungefähr vier Tage lang.
Dann kommt das Leben dazwischen.
Vielleicht ist ein anderer Weg besser.
Zehn Minuten bewegen.
Eine Seite schreiben.
Fünf Minuten aufräumen.
Eine Aufgabe erledigen, die du schon seit Tagen verschiebst.
Klingt nicht spektakulär.
Soll es auch nicht.
Denn der entscheidende Schritt ist häufig nicht, etwas perfekt zu machen.
Es ist überhaupt anzufangen.
Prokrastination hat erstaunlich viele Verkleidungen
Manchmal sieht Aufschieben gar nicht nach Aufschieben aus.
Bevor ich anfange, recherchiere ich noch ein wenig.
Ich brauche erst das richtige Programm.
Vielleicht sollte ich noch einen Kurs machen.
Ich plane das Projekt erst einmal ganz genau.
Oh, mein Schreibtisch müsste dringend aufgeräumt werden.
Und plötzlich sortieren wir Kabel, obwohl wir eigentlich seit zwei Stunden an etwas vollkommen anderem arbeiten wollten.
Sehr produktiv.
Nur leider am falschen Problem. 😉
Manchmal warten wir auf den perfekten Moment.
Aber der perfekte Moment hat eine ziemlich schlechte Angewohnheit:
Er kommt selten.
Vielleicht müssen wir anfangen, obwohl wir noch nicht bereit sind.
Selbstvertrauen kommt häufig erst nach dem ersten Schritt
Wir denken oft:
Erst muss ich selbstbewusst genug sein.
Dann mache ich es.
Vielleicht funktioniert es aber genau andersherum.
Du machst etwas, obwohl du unsicher bist.
Du stellst fest:
Ich habe es überlebt.
Dann probierst du etwas Neues.
Und wieder etwas.
Mit jeder Erfahrung entsteht ein kleines bisschen mehr Vertrauen.
Nicht in die Vorstellung, dass immer alles funktionieren wird.
Sondern in etwas viel Wertvolleres:
Ich kann damit umgehen, wenn etwas nicht funktioniert.
Das ist für mich echtes Selbstvertrauen.
Du darfst scheitern
Was für ein unbeliebtes Wort.
Scheitern.
Wir zeigen gerne unsere Erfolge.
Die Fehlversuche davor eher selten.
Dabei gehört beides zusammen.
Du wirst Entscheidungen treffen, die sich später als falsch herausstellen.
Du wirst Dinge anfangen und wieder aufgeben.
Du wirst manchmal mutig sein und trotzdem verlieren.
Das gehört dazu.
Die Alternative wäre, nur Dinge zu tun, bei denen du bereits weißt, dass du sie kannst.
Sicher.
Aber auch ziemlich langweilig.
Vielleicht sollten wir uns deshalb weniger fragen:
„Was ist, wenn ich scheitere?“
Und öfter:
„Was ist, wenn ich es nie versuche?“
Vergleiche sind echte Motivationskiller
Du fängst gerade an.
Und im Internet siehst du jemanden, der bereits seit zehn Jahren genau das macht.
Natürlich ist diese Person besser.
Sie hat schließlich zehn Jahre Vorsprung.
Trotzdem vergleichen wir unseren ersten Schritt mit dem hundertsten eines anderen Menschen.
Und denken:
Ich kann das nicht.
Social Media macht diesen Vergleich besonders einfach.
Wir sehen Erfolge.
Schöne Körper.
Karrieren.
Reisen.
Perfekte Wohnungen.
Was wir meistens nicht sehen:
die Jahre davor.
Die Zweifel.
Die Fehlversuche.
Die langweiligen Tage.
Die Hilfe anderer Menschen.
Und manchmal schlicht eine perfekte Kameraperspektive.
Dein Maßstab sollte deshalb viel häufiger eine andere Person sein:
Du selbst vor einem Jahr.
Vielleicht brauchst du keine neue Persönlichkeit
Das ist mir wichtig.
Persönliche Entwicklung bedeutet nicht, dass mit deinem jetzigen Ich etwas falsch ist.
Du musst nicht zu einer völlig neuen Frau werden.
Vielleicht geht es vielmehr darum, Dinge abzulegen, die dich inzwischen begrenzen.
Eine alte Überzeugung.
Eine schlechte Gewohnheit.
Die Angst vor der Meinung anderer.
Perfektionismus.
Oder diesen einen Satz:
„So bin ich eben.“
Du darfst dich verändern.
Auch mit 30.
Mit 40.
Mit 50.
Mit 60.
Oder später.
Es gibt kein Alter, in dem deine Persönlichkeit plötzlich fertiggestellt wird und du für den Rest deines Lebens nur noch die vorhandene Version verwalten darfst.
Zum Glück.
Was würdest du tun, wenn du dir ein wenig mehr zutrauen würdest?
Ich liebe diese Frage.
Nicht:
Was würdest du tun, wenn du keine Angst mehr hättest?
Das ist mir zu unrealistisch.
Angst gehört manchmal dazu.
Sondern:
Was würdest du tun, wenn du dir nur 20 Prozent mehr zutrauen würdest?
Würdest du jemanden anrufen?
Ein Projekt starten?
Alleine verreisen?
Dich beruflich verändern?
Etwas veröffentlichen?
Nein sagen?
Oder endlich Ja zu etwas sagen, das du schon lange möchtest?
Vielleicht kennst du die Antwort längst.
Dein Mindset verändert sich nicht durch einen einzigen motivierenden Gedanken
Es verändert sich durch Erfahrungen.
Durch Entscheidungen.
Durch Wiederholung.
Und durch kleine Beweise, die du dir selbst lieferst:
Ich kann anfangen.
Ich kann etwas verändern.
Ich kann eine Gewohnheit durchbrechen.
Ich kann einen Fehler machen und trotzdem weitermachen.
Ich kann etwas lernen, das ich gestern noch nicht konnte.
Mein Hörbuch „Dein Mindset stärken – Motivation für Frauen“ möchte dich genau dabei begleiten: innere Blockaden zu erkennen, Gewohnheiten zu verändern, Prokrastination zu überwinden und mehr Vertrauen in deine eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Nicht mit dem Versprechen, dass positives Denken plötzlich jedes Problem löst.
So funktioniert das Leben nicht.
Aber deine Gedanken beeinflussen, welche Möglichkeiten du überhaupt wahrnimmst – und welche Schritte du dir zutraust.
Vielleicht beginnt Veränderung deshalb mit einem winzigen Wechsel.
Statt:
„Das kann ich nicht.“
Sagst du:
„Das kann ich noch nicht.“
Nur vier Buchstaben Unterschied.
Aber plötzlich ist da eine Tür.
„Dein Mindset stärken – Motivation für Frauen“ von Miranda Frei ist jetzt als Hörbuch auf Apple Books erhältlich.
Und falls es etwas gibt, das du schon lange vor dir herschiebst:
Du brauchst heute nicht den gesamten Weg zu schaffen.
Mach den ersten Schritt.
Den zweiten kannst du morgen machen.
Aber irgendwann musst du aufhören, nur darüber nachzudenken, wer du gerne sein möchtest.
Und anfangen, dieser Frau eine Chance zu geben. 💛
Alles Liebe
Miranda Frei



