Overthinking stoppen: Aber dann – ich muss noch einmal darüber nachdenken.
Eigentlich brauche ich noch ein paar Informationen.
Vielleicht sollte ich erst schauen, wie andere das machen.
Was, wenn meine Idee nicht funktioniert?
Was, wenn ich mich falsch entscheide?
Was, wenn die anderen besser sind?
Und überhaupt:
Vielleicht ist jetzt einfach bisher nicht der richtige Zeitpunkt.
Kennst du das?
Dann willkommen im wunderbaren Land des Overthinkings. 😉
Hier wird viel gedacht.
Sehr viel sogar.
Nur leider manchmal ziemlich wenig gemacht.
Gerade im Beruf oder im eigenen Business kann uns das enorm ausbremsen.
Wir haben Ideen.
Wir haben Ziele.
Wir wissen vielleicht sogar ziemlich genau, was der nächste Schritt wäre.
Und trotzdem tun wir ihn nicht.
Genau darum geht es in meinem Hörbuch:
„Overthinking stoppen und Ziele erreichen“
Wie Frauen im Business mentale Blockaden lösen und handeln
Denn manchmal brauchen wir nicht noch mehr Wissen.
Wir müssen lernen, unserem eigenen Denken irgendwann zu sagen:
Danke für deine ausführliche Analyse. Jetzt entscheiden wir.
Was ist Overthinking eigentlich?
Overthinking bedeutet, Gedanken, Entscheidungen oder mögliche Probleme immer wieder zu analysieren, ohne dadurch zu einer hilfreichen Lösung oder Handlung zu kommen.
Natürlich ist Nachdenken sinnvoll.
Ich möchte keine wichtigen Entscheidungen treffen, indem ich eine Münze werfe.
Aber es gibt einen Unterschied zwischen Nachdenken und Zerdenken.
Nachdenken bringt dich einer Entscheidung näher.
Overthinking dreht sich häufig im Kreis.
Du analysierst.
Du zweifelst.
Du analysierst noch einmal.
Dann zweifelst du an deiner Analyse.
Und irgendwann bist du so erschöpft vom Denken, dass du erst einmal eine Pause von der Entscheidung brauchst. 😉
Das Problem:
Während du denkst, passiert nichts.
Warum ist Overthinking im Business so gefährlich?
Im Business gibt es selten absolute Sicherheit.
Ist diese Idee richtig?
Wird das Produkt funktionieren?
Soll ich diesen Preis verlangen?
Soll ich mich selbstständig machen?
Soll ich dieses Angebot veröffentlichen?
Soll ich investieren?
Soll ich den Kunden ablehnen?
Soll ich endlich mit meinem Projekt starten?
Wir möchten vorher gerne wissen, wie es ausgeht.
Verständlich.
Nur leider besitzt niemand diese Information.
Deshalb müssen wir irgendwann Entscheidungen mit unvollständigem Wissen treffen.
Wer immer auf hundertprozentige Sicherheit wartet, wartet möglicherweise sehr lange.
Und während wir warten, ziehen Chancen manchmal einfach vorbei.
Warum denken gerade erfolgreiche Frauen manchmal zu viel nach?
Overthinking hat nicht unbedingt etwas mit mangelnder Kompetenz zu tun.
Manchmal sogar im Gegenteil.
Je mehr Möglichkeiten du erkennst, desto mehr kannst du analysieren.
Du siehst Risiken.
Alternativen.
Konsequenzen.
Du möchtest Verantwortung übernehmen.
Du möchtest gute Arbeit leisten.
Das sind eigentlich positive Eigenschaften.
Problematisch wird es erst, wenn aus sorgfältigem Denken eine innere Endlosschleife wird.
Dann wird aus:
„Ich möchte eine gute Entscheidung treffen.“
Irgendwann:
„Ich darf auf keinen Fall eine falsche Entscheidung treffen.“
Und genau dieser Anspruch kann uns blockieren.
Mentale Blockaden erkennen: Was hält dich wirklich zurück?
„Ich brauche noch mehr Informationen.“
Vielleicht.
Aber vielleicht brauchst du auch einfach Mut.
Das ist nicht immer leicht auseinanderzuhalten.
Mentale Blockaden können sich sehr vernünftig anhören.
Zum Beispiel:
„Der Markt ist gerade schwierig.“
„Ich bin bis jetzt nicht weit genug.“
„Andere wissen viel mehr.“
„Ich brauche zuerst eine bessere Website.“
„Ich sollte noch einen Kurs machen.“
All das kann stimmen.
Aber frag dich einmal:
Brauche ich wirklich noch etwas – oder habe ich Angst, anzufangen?
Das ist eine unangenehme Frage.
Aber eine ziemlich gute.
Selbstzweifel fühlen sich manchmal wie Fakten an
Das ist eine meiner Lieblingsfallen unseres Gehirns.
Du denkst:
„Ich bin dafür bis jetzt nicht gut genug.“
Und plötzlich behandelst du diesen Gedanken wie ein objektives Gutachten.
Wer hat das eigentlich festgestellt?
Wo ist die Untersuchung?
Wo sind die Ergebnisse? 😉
Selbstzweifel sind Gefühle und Gedanken.
Keine Zertifikate über deine Fähigkeiten.
Natürlich solltest du realistisch einschätzen, was du kannst und wo du noch lernen musst.
Aber zwischen realistischer Selbsteinschätzung und ständigem Selbstzweifel liegt ein großer Unterschied.
Du darfst etwas ausprobieren, bevor du dich vollkommen bereit fühlst.
Overthinking und Perfektionismus sind ein starkes Team
Leider in die falsche Richtung.
Perfektionismus sagt:
„Es muss richtig gut werden.“
Overthinking antwortet:
„Dann sollten wir lieber noch einmal alles überprüfen.“
Also verbesserst du.
Du änderst.
Du recherchierst.
Du optimierst.
Und dein Projekt bleibt unveröffentlicht.
Vielleicht kennst du das aus deinem eigenen Business.
Die Website könnte noch schöner werden.
Das Angebot könnte noch eleganter formuliert sein.
Der Social-Media-Beitrag ist bis jetzt nicht perfekt.
Der Newsletter braucht eine bessere Überschrift.
Natürlich können wir immer etwas verbessern.
Aber irgendwann muss etwas raus in die Welt.
Ein gut veröffentlichtes Projekt kann erfolgreicher sein als ein perfektes Projekt, das niemand jemals sieht.
Wie kann ich Overthinking stoppen?
Overthinking lässt sich nicht einfach mit dem Befehl:
„Denk weniger!“
Abschalten.
Schön wäre es. 😉
Hilfreicher ist es, dem Denken Grenzen zu setzen.
Zum Beispiel mit diesen fünf Fragen:
1. Was genau muss ich entscheiden?
Formuliere die Entscheidung möglichst konkret.
2. Welche Informationen brauche ich wirklich?
Nicht: Welche Informationen könnte ich theoretisch noch sammeln?
3. Was ist das realistische Risiko?
Nicht automatisch das schlimmstmögliche Szenario.
4. Kann ich meine Entscheidung später korrigieren?
Viele Entscheidungen sind weniger endgültig, als sie sich anfühlen.
5. Was ist jetzt der nächste konkrete Schritt?
Dann:
Handeln.
Setze deinem Denken eine Deadline
Das mache ich besonders gerne bei Entscheidungen.
Du musst nicht drei Wochen über etwas nachdenken, nur weil du theoretisch drei Wochen Zeit dafür hättest.
Manche Entscheidungen verdienen zehn Minuten.
Andere einen Tag.
Große Entscheidungen vielleicht deutlich länger.
Aber irgendwann sollte der Denkprozess enden.
Setze dir deshalb einen Zeitpunkt:
Bis morgen um 18 Uhr entscheide ich.
Dann sammelst du die wichtigsten Informationen.
Du wägest ab.
Und du entscheidest.
Nicht, weil du plötzlich absolute Sicherheit hast.
Sondern weil weiteres Denken wahrscheinlich keine entscheidend neuen Erkenntnisse mehr bringt.
Ziele erreichen beginnt mit Handeln
Das klingt banal.
Aber wir vergessen es erstaunlich leicht.
Du kannst zehn Bücher über Selbstständigkeit lesen.
Du kannst 50 Podcasts hören.
Du kannst Businesspläne schreiben.
Vision Boards erstellen.
Strategien entwickeln.
Und natürlich kannst du noch einen ästhetischen neuen Planer kaufen. 😉
Aber irgendwann musst du etwas tun.
Die erste Kundin anschreiben.
Das Angebot veröffentlichen.
Den Preis festlegen.
Das Video hochladen.
Die Bewerbung abschicken.
Die Website online stellen.
Ziele werden nicht durch Gedanken erreicht, sondern durch Handlungen.
Denken bestimmt die Richtung.
Handeln bringt dich voran.
Was ist, wenn ich die falsche Entscheidung treffe?
Das wirst du.
Irgendwann.
Ich auch.
Jeder Mensch, der viele Entscheidungen trifft, wird zwangsläufig einige falsche treffen.
Die Alternative wäre:
Keine Entscheidungen treffen.
Aber auch das ist eine Entscheidung.
Und möglicherweise die schlechtere.
Im Business lernen wir häufig erst durch das Ergebnis einer Entscheidung.
Du veröffentlichst etwas.
Es funktioniert nicht.
Okay.
Warum?
Du veränderst etwas.
Du probierst erneut.
Das ist kein persönliches Versagen.
Das sind Informationen.
Fehler liefern Daten.
Manchmal ziemlich teure Daten, zugegeben. 😉
Aber wir können daraus lernen.
Hör auf, deine ersten Schritte mit den Erfolgen anderer zu vergleichen
Gerade online ist das schwierig.
Du möchtest ein Business starten und siehst eine Frau mit 200.000 Followern.
Du möchtest ein Buch schreiben und jemand anderes verkauft bereits sein zwölftes.
Du startest einen Shop und sie zeigt ihren sechsstelligen Jahresumsatz.
Und plötzlich wirkt dein eigener Anfang winzig.
Aber du vergleichst unterschiedliche Kapitel.
Vielleicht bist du auf Seite 12.
Sie ist auf Seite 287.
Du weißt außerdem nicht, was hinter dem sichtbaren Erfolg steckt.
Wie lange sie daran gearbeitet hat.
Welche Hilfe sie hatte.
Welche Fehler sie gemacht hat.
Oder wie viele Projekte vorher gescheitert sind.
Deshalb:
Vergleiche deinen Anfang nicht mit dem Ergebnis jahrelanger Arbeit eines anderen Menschen.
Du brauchst nicht für alles eine Meinung von außen
„Was würdest du machen?“
Manchmal ist diese Frage sinnvoll.
Aber wenn wir unsicher sind, fragen wir gerne fünf Menschen.
Und bekommen sechs Meinungen.
Jetzt haben wir nicht weniger Zweifel.
Sondern mehr. 😉
Rat kann wertvoll sein.
Aber irgendwann musst du deine eigene Entscheidung treffen.
Denn du lebst auch mit den Konsequenzen.
Ein wichtiger Teil von Selbstvertrauen im Business ist deshalb:
Ich höre mir andere Meinungen an – aber ich traue mir zu, selbst zu entscheiden.
Eine einfache Anti-Overthinking-Übung
Wenn du merkst, dass du dich gedanklich im Kreis drehst, nimm ein Blatt Papier.
Schreib drei Überschriften:
Was weiß ich?
Hier kommen nur Fakten hin.
Was vermute oder befürchte ich?
Hier landen Annahmen, Sorgen und mögliche Szenarien.
Was kann ich jetzt tun?
Hier notierst du konkrete Handlungen.
Diese Trennung kann überraschend hilfreich sein.
Denn in unserem Kopf vermischen sich Fakten und Befürchtungen rasant.
Auf Papier sehen sie plötzlich ganz unterschiedlich aus.
Produktivität bedeutet nicht, immer beschäftigt zu sein
Das ist mir bei diesem Thema wichtig.
Mehr handeln bedeutet nicht:
noch mehr arbeiten.
Noch mehr Termine.
Noch mehr Aufgaben.
Noch weniger Freizeit.
Du kannst unglaublich beschäftigt und gleichzeitig vollkommen unfokussiert sein.
Produktivität bedeutet für mich eher:
Die richtigen Dinge tatsächlich tun.
Und danach auch wieder aufhören.
Denn ein erfolgreiches Business, das dein gesamtes Leben auffrisst, wäre für mich ein ziemlich fragwürdiger Erfolg.
Für wen ist „Overthinking stoppen und Ziele erreichen“ geeignet?
Mein Hörbuch richtet sich besonders an Frauen, die beruflich oder mit ihrem eigenen Business etwas bewegen möchten, sich aber manchmal durch ihre eigenen Gedanken ausbremsen.
Vielleicht möchtest du:
- Overthinking stoppen und weniger grübeln,
- mentale Blockaden lösen,
- Selbstzweifel besser erkennen,
- Perfektionismus reduzieren,
- schneller Entscheidungen treffen,
- deine Ziele erreichen,
- vom Planen stärker ins Handeln kommen,
- oder mehr Vertrauen in deine eigenen Business-Entscheidungen entwickeln.
Vielleicht hast du bereits eine Idee.
Ein Projekt.
Ein Ziel.
Oder etwas, das seit Monaten auf deiner To-do-Liste steht.
Und tief in dir weißt du:
Eigentlich müsste ich nur endlich anfangen.
Weniger denken heißt nicht gedankenlos handeln
Das möchte ich unbedingt unterscheiden.
Ich möchte dich nicht dazu bringen, unüberlegt Entscheidungen zu treffen.
Nachdenken ist wichtig.
Planung ist wichtig.
Risiken abzuwägen ist wichtig.
Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem weiteres Nachdenken keine Klarheit mehr bringt.
Es produziert nur noch weitere Zweifel.
Dann brauchst du keinen neuen Gedanken.
Dann brauchst du eine Handlung.
Genau dabei möchte dich mein Hörbuch „Overthinking stoppen und Ziele erreichen: Wie Frauen im Business mentale Blockaden lösen und handeln“ von Miranda Frei begleiten.
Deine Gedanken besser verstehen.
Mentale Blockaden erkennen.
Entscheidungen treffen.
Und dann:
Machen.
Nicht perfekt.
Nicht ohne Angst.
Nicht mit der Garantie, dass alles funktioniert.
Sondern mit dem Vertrauen:
Wenn etwas nicht funktioniert, kann ich reagieren.
Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Fähigkeiten im Business.
Nicht immer die richtige Entscheidung zu treffen.
Sondern sich selbst zuzutrauen, mit dem Ergebnis umgehen zu können.
Wenn du also gerade seit Tagen über eine Entscheidung nachdenkst, frag dich:
Brauche ich wirklich noch mehr Informationen?
Oder weiß ich längst genug?
Vielleicht ist heute der Moment, an dem du deinem Kopf freundlich sagst:
„Danke. Wir haben jetzt wirklich lange genug darüber gesprochen.“ 😉
Und dann machst du den ersten Schritt.
Denn dein Ziel braucht nicht noch mehr Gedanken über dein Ziel.
Es braucht dich in Bewegung. 🚀💛
„Overthinking stoppen und Ziele erreichen“ von Miranda Frei ist als Hörbuch erhältlich, unter anderem bei Apple Books.
Alles Liebe
Miranda Frei



