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Hörbuch

Immer Pech in der Liebe? Warum du vielleicht nicht die falschen Männer triffst – sondern ein altes Muster wiederholst

Schluss mit Pech - Liebe neu lernen & leben

Pech in der Liebe: „Warum gerate ich eigentlich immer an die Falschen?“

Vielleicht hast du diesen Satz schon einmal gesagt.

Vielleicht sogar öfter.

Der erste war emotional nicht erreichbar.

Der nächste wollte sich nicht festlegen.

Dann kam einer, bei dem du ständig um Aufmerksamkeit kämpfen musstest.

Und irgendwann sitzt du mit einer Freundin bei einem Glas Wein oder einer Tasse Kaffee und sagst:

„Ich habe einfach Pech mit Männern.“

Kann natürlich sein.

Vielleicht besitzt Amor tatsächlich eine persönliche Akte über dich und denkt:

„Ach, die Miranda? Schicken wir ihr noch einmal einen komplizierten Fall.“ 😉

Aber vielleicht steckt etwas anderes dahinter.

Denn manchmal ist das, was wir Pech in der Liebe nennen, gar kein Zufall.

Vielleicht fühlen wir uns immer wieder zu ähnlichen Menschen hingezogen.

Vielleicht übersehen wir ähnliche Warnzeichen.

Vielleicht akzeptieren wir Verhaltensweisen, die uns eigentlich nicht guttun.

Oder wir erleben eine bestimmte Form von Beziehung als besonders aufregend, weil sie uns emotional vertraut vorkommt.

Genau darum geht es in meinem Hörbuch:

Schluss mit Pech: Liebe neu lernen & leben
Toxische Beziehungen erkennen und Beziehungsangst gemeinsam überwinden

Denn wenn sich deine Liebesgeschichten immer wieder ähnlich entwickeln, lohnt sich irgendwann eine andere Frage.

Nicht:

„Warum habe ich immer Pech?“

Sondern:

„Gibt es ein Muster, das ich bisher nicht erkannt habe?“

Was sind Beziehungsmuster?

Beziehungsmuster sind wiederkehrende Arten, wie wir Partner auswählen, Nähe gestalten, auf Konflikte reagieren und mit unseren eigenen Bedürfnissen in Beziehungen umgehen.

Manche Muster tun uns gut.

Andere weniger.

Vielleicht verliebst du dich besonders häufig in Menschen, die schwer erreichbar sind.

Vielleicht übernimmst du schnell die Rolle derjenigen, die:

Verständnis hat.

wartet.

hilft.

rettet.

entschuldigt.

Oder du verlierst dich in einer Beziehung rasant selbst.

Vielleicht passiert auch das Gegenteil.

Sobald jemand dir wirklich nahekommt, verlierst du plötzlich das Interesse.

Dann denkst du:

Irgendetwas fehlt.

Aber vielleicht fehlt gar nichts.

Vielleicht fehlt nur das vertraute Drama.

Warum gerate ich immer an die falschen Männer?

Darauf gibt es natürlich keine einzige Antwort.

Aber wenn sich Beziehungen auffällig ähnlich entwickeln, können unbewusste Erwartungen, frühere Erfahrungen, Selbstwert, Bindungsmuster und die Kriterien deiner Partnerwahl eine Rolle spielen.

Das Interessante daran:

Wir wählen Partner nicht wie ein Auto.

Motorisierung.

Verbrauch.

Ausstattung.

Passt.

Gekauft. 😉

Anziehung funktioniert viel emotionaler.

Wir reagieren auf Ausstrahlung.

Verhalten.

Nähe.

Distanz.

Vertrautheit.

Und manchmal fühlen sich Menschen besonders faszinierend an, die etwas in uns aktivieren, das wir bereits kennen.

Das Vertraute fühlt sich nämlich nicht automatisch gut an.

Aber es kann sich richtig anfühlen.

Ein wichtiger Unterschied.

Vertraut bedeutet nicht automatisch gesund

Vielleicht hast du früh gelernt:

Liebe muss man sich verdienen.

Oder:

Ich muss besonders verständnisvoll sein, damit jemand bleibt.

Vielleicht war emotionale Nähe in deinem Leben nicht immer verlässlich.

Dann kann ein Mensch, der heute sehr unabhängig oder schwer erreichbar ist, unbewusst etwas Bekanntes auslösen.

Du kennst dieses Gefühl:

Nähe suchen.

Aufmerksamkeit bekommen.

Sie wieder verlieren.

Noch stärker versuchen.

Und plötzlich fühlt sich eine Beziehung unglaublich intensiv an.

Aber Intensität und Sicherheit sind nicht dasselbe.

Manchmal fühlt sich ein altes Muster wie große Liebe an, weil unser emotionales System es bereits kennt.

Warum wirken emotional unerreichbare Menschen manchmal so attraktiv?

Weil Unsicherheit Spannung erzeugen kann.

Du weißt nicht:

Mag er mich?

Will er eine Beziehung?

Warum meldet er sich nicht?

Warum war er gestern so liebevoll und heute so distanziert?

Also beschäftigst du dich mit ihm.

Viel.

Sehr viel.

Vielleicht denkst du morgens an ihn.

Beim Arbeiten.

Abends.

Und natürlich kurz vor dem Einschlafen – denn um 23:48 Uhr ist bekanntlich der ideale Zeitpunkt, um eine Nachricht von Dienstag noch einmal vollständig neu zu interpretieren. 😉

Diese gedankliche Beschäftigung kann sich wie besonders starke Liebe anfühlen.

Aber frag dich:

Bin ich verliebt – oder bin ich vor allem mit Unsicherheit beschäftigt?

Das ist nicht dasselbe.

Chemie oder Warnsignal?

„Die Chemie war sofort unglaublich.“

Das kann wunderschön sein.

Aber starke Chemie sagt zunächst nur:

Dieser Mensch löst etwas in mir aus.

Sie sagt nicht automatisch:

Dieser Mensch wird ein guter Partner für mich sein.

Deshalb lohnt es sich, neben der berühmten Chemie auf etwas weniger Spektakuläres zu achten:

Wie behandelt mich dieser Mensch?

Ist er verlässlich?

Respektiert er meine Grenzen?

Interessiert er sich wirklich für mich?

Passen Worte und Handlungen zusammen?

Kann er Verantwortung übernehmen?

Kann ich neben ihm entspannen?

Vielleicht ist die bessere Frage beim Dating nicht nur:

„Kribbelt es?“

Sondern auch:

„Fühle ich mich sicher?“

Was ist eine toxische Beziehung?

Als toxische Beziehung wird umgangssprachlich eine Beziehung bezeichnet, in der wiederkehrende schädliche Verhaltensmuster das emotionale Wohlbefinden eines oder beider Partner deutlich beeinträchtigen.

Dazu können beispielsweise gehören:

Manipulation.

Kontrolle.

ständige Abwertung.

Schuldumkehr.

emotionale Erpressung.

Missachtung von Grenzen.

extreme Nähe-Distanz-Dynamiken.

Oder dauerhafte Unsicherheit.

Wichtig:

Nicht jeder Streit ist toxisch.

Nicht jeder schwierige Mensch ist ein Narzisst.

Und auch in gesunden Beziehungen verhalten wir uns manchmal unfair oder verletzend.

Entscheidend sind häufig die Wiederholung und die Frage:

Kann ein Problem angesprochen und verändert werden?

Oder wiederholt sich dasselbe Muster immer wieder?

Warum bleiben wir in Beziehungen, die uns nicht guttun?

Von außen scheint die Antwort manchmal einfach.

„Dann geh doch.“

Von innen fühlt es sich völlig anders an.

Denn da sind Gefühle.

Erinnerungen.

Hoffnung.

Gemeinsame Pläne.

Vielleicht Kinder.

Vielleicht finanzielle oder praktische Abhängigkeiten.

Und häufig dieser Gedanke:

Vielleicht wird es wieder wie früher.

Gerade wenn sich wunderschöne und sehr schwierige Phasen abwechseln, kann Hoffnung unglaublich stark werden.

Nach einem Streit folgt plötzlich Nähe.

Nach Distanz wieder Zärtlichkeit.

Und du denkst:

Da ist er wieder.

Der Mann, in den ich mich verliebt habe.

Also bleibst du.

Nicht unbedingt wegen der Beziehung, wie sie gerade ist.

Sondern wegen der Hoffnung auf die Beziehung, wie sie wieder werden könnte.

Emotionale Abhängigkeit erkennen

Emotionale Abhängigkeit entsteht, wenn das eigene Wohlbefinden, der Selbstwert oder das Gefühl von Sicherheit übermäßig stark vom Verhalten und der Zuwendung eines anderen Menschen abhängig werden.

Dann kann sich dein innerer Zustand innerhalb von Minuten verändern.

Er schreibt.

Erleichterung.

Er meldet sich nicht.

Angst.

Er ist liebevoll.

Euphorie.

Er zieht sich zurück.

Panik.

Und irgendwann kreist dein Alltag immer stärker um ihn.

Das Problem ist nicht, dass dir dein Partner wichtig ist.

Natürlich beeinflussen Menschen, die wir lieben, unsere Gefühle.

Problematisch wird es, wenn du dich selbst dabei zunehmend verlierst.

Die entscheidende Frage: Wie fühle ich mich meistens?

Nicht:

Wie schön war unser schönster Urlaub?

Nicht:

Wie romantisch war unser erstes Date?

Nicht:

Wie fantastisch ist die Versöhnung nach einem Streit?

Sondern:

Wie fühle ich mich die meiste Zeit in dieser Beziehung?

Sicher?

Respektiert?

Entspannt?

Gesehen?

Oder:

unsicher?

angespannt?

nicht gut genug?

verwirrt?

ängstlich?

Das ist eine einfache Frage.

Aber manchmal liefert sie erstaunlich viel Klarheit.

Welche Rolle spielt der Selbstwert bei der Partnerwahl?

Wenn du tief in dir glaubst:

Ich muss froh sein, überhaupt jemanden zu haben,

wirst du möglicherweise Dinge akzeptieren, die eine Frau mit stabilerem Selbstwert früher infrage stellen würde.

Nicht, weil sie arrogant ist.

Sondern weil sie denkt:

Liebe darf bestimmte Mindeststandards haben.

Respekt.

Verlässlichkeit.

Ehrlichkeit.

Gegenseitigkeit.

Du musst nicht perfekt sein, um das erwarten zu dürfen.

Und dein Partner übrigens auch nicht.

Es geht nicht darum, einen fehlerlosen Menschen zu suchen.

Den gibt es nicht.

Es geht darum, zwischen menschlichen Schwächen und dauerhaft schädlichem Verhalten unterscheiden zu lernen.

„Aber ich liebe ihn“

Natürlich.

Und genau deshalb ist es schwierig.

Liebe beantwortet aber nicht automatisch die Frage, ob zwei Menschen eine gesunde Partnerschaft führen können.

Du kannst jemanden lieben und trotzdem unterschiedliche Lebensziele haben.

Du kannst jemanden lieben, der emotional nicht verfügbar ist.

Du kannst jemanden lieben, der dir nicht guttut.

Und du kannst jemanden lieben und trotzdem gehen.

Das ist vielleicht eine der schwierigsten Wahrheiten über Beziehungen:

Liebe ist wichtig. Aber Liebe allein macht eine Beziehung nicht automatisch gesund.

Beziehungsangst kann auf beiden Seiten entstehen

Vielleicht hast du Angst davor, verlassen zu werden.

Dein Partner hat Angst davor, sich zu stark zu binden.

Dann beginnt ein schwieriger Tanz.

Du suchst Nähe.

Er geht zurück.

Sein Rückzug macht dir Angst.

Also suchst du noch mehr Nähe.

Das erzeugt bei ihm Druck.

Er zieht sich weiter zurück.

Jetzt bekommst du noch mehr Angst.

Beide reagieren aufeinander.

Und irgendwann glaubt jeder:

Der andere ist das Problem.

Dabei verstärken sich möglicherweise zwei unterschiedliche Schutzstrategien gegenseitig.

Was bedeutet Beziehungsangst?

Beziehungsangst beschreibt starke Ängste oder Unsicherheiten im Zusammenhang mit emotionaler Nähe, Verbindlichkeit, Verlust oder Verletzlichkeit innerhalb einer Partnerschaft.

Sie kann ganz unterschiedlich aussehen.

Angst davor, verlassen zu werden.

Angst davor, sich festzulegen.

Angst davor, verletzt zu werden.

Angst davor, die eigene Freiheit zu verlieren.

Oder sogar:

Angst davor, dass eine gute Beziehung irgendwann wieder zerbrechen könnte.

Deshalb sabotieren manche Menschen unbewusst etwas, das eigentlich gut funktioniert.

Denn:

Wenn ich zuerst gehe, kannst du mich nicht verlassen.

Kann man Beziehungsangst gemeinsam überwinden?

Beziehungsangst kann innerhalb einer Partnerschaft leichter bearbeitet werden, wenn beide Menschen bereit sind, eigene Muster zu erkennen, offen über Ängste und Bedürfnisse zu sprechen und Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen.

Das Wort „beide“ ist entscheidend.

Du kannst nicht alleine:

kommunizieren.

verstehen.

verzeihen.

Grenzen setzen.

Nähe herstellen.

und gleichzeitig noch die Ängste deines Partners für ihn bearbeiten.

Eine Beziehung ist kein Ein-Personen-Projekt.

Gemeinsam bedeutet:

Beide schauen hin.

Beide sprechen.

Beide verändern etwas.

Liebe neu lernen – was soll das eigentlich bedeuten?

Natürlich musst du Liebe nicht wie Französischvokabeln neu lernen.

Montag:

Je t’aime.

Dienstag:

Grenzen setzen. 😉

Gemeint ist etwas anderes.

Vielleicht darfst du deine Vorstellung davon verändern, wie Liebe sich anfühlen sollte.

Vielleicht dachtest du bisher:

Liebe muss aufregend sein.

Liebe muss mich überwältigen.

Liebe muss ständig kribbeln.

Liebe bedeutet, alles füreinander zu tun.

Vielleicht darf Liebe künftig auch bedeuten:

Ruhe.

Verlässlichkeit.

Freiheit.

Respekt.

Gegenseitigkeit.

Ein Mensch sagt, dass er morgen anruft.

Und ruft morgen an.

Nicht spektakulär.

Aber wunderschön.

Warum gesunde Liebe anfangs ungewohnt wirken kann

Wenn du emotionale Achterbahnen gewohnt bist, kann Verlässlichkeit beinahe langweilig wirken.

Kein Rätsel.

Keine Spielchen.

Keine drei Freundinnen nötig, um eine WhatsApp-Nachricht zu analysieren.

Der Mann sagt:

„Ich möchte dich sehen.“

Und dann möchte er dich tatsächlich sehen.

Verdächtig. 😉

Vielleicht fehlt dir zunächst das intensive Kribbeln.

Aber frag dich:

War das Kribbeln früher wirklich immer Verliebtheit?

Oder manchmal auch Unsicherheit?

Innere Ruhe kann ebenfalls ein Zeichen von Verbindung sein.

Partnerwahl neu betrachten

Wenn du immer wieder ähnliche Beziehungserfahrungen machst, schau einmal weniger auf deine bisherigen Partner – und etwas mehr auf deine Auswahlkriterien.

Was zieht dich sofort an?

Unnahbarkeit?

Charisma?

Dominanz?

Intensität?

Das Gefühl, jemanden erobern zu müssen?

Und welche Eigenschaften hast du vielleicht bisher unterschätzt?

Verlässlichkeit?

Freundlichkeit?

Emotionale Offenheit?

Konstanz?

Respekt?

Es geht nicht darum, künftig jemanden zu wählen, den du überhaupt nicht attraktiv findest.

Bitte nicht. 😉

Es geht darum, dein persönliches Bild von Attraktivität zu erweitern.

Eine Übung: Deine Beziehungsmuster erkennen

Nimm deine letzten Beziehungen oder intensiveren Dating-Erfahrungen.

Schreib für jede Person vier Dinge auf:

Was hat mich anfangs besonders angezogen?

Wann begann ich mich unsicher oder unglücklich zu fühlen?

Welche Warnzeichen habe ich damals erklärt oder entschuldigt?

Was wiederholt sich über mehrere Beziehungen hinweg?

Und dann kommt die wichtigste Frage:

Was möchte ich beim nächsten Mal anders machen?

Nicht:

Was müssen alle Männer anders machen?

Sondern:

Was liegt tatsächlich in meiner Hand?

Vielleicht:

langsamer kennenlernen.

früher Grenzen setzen.

auf Handlungen statt Versprechen achten.

Unverbindlichkeit nicht monatelang akzeptieren.

eigene Bedürfnisse früher aussprechen.

Oder jemanden nicht mehr automatisch interessanter finden, nur weil er schwer erreichbar ist.

Das ist kein Selbstvorwurf.

Das ist Selbstwirksamkeit.

Red Flags und Green Flags

Wir sprechen inzwischen sehr viel über Red Flags.

Das ist sinnvoll.

Aber vielleicht sollten wir häufiger über Green Flags sprechen.

Also Zeichen dafür, dass eine Beziehung gesund wachsen könnte.

Zum Beispiel:

Ein Mensch akzeptiert dein Nein.

Er ist zuverlässig.

Er kann sich entschuldigen.

Seine Worte passen zu seinem Verhalten.

Er freut sich über deine Eigenständigkeit.

Du darfst anderer Meinung sein.

Probleme können angesprochen werden.

Du musst nicht ständig rätseln, woran du bist.

Das klingt vielleicht weniger spektakulär als:

„Er hat mir nach drei Tagen gesagt, dass ich seine Seelenverwandte bin.“

Aber langfristig könnte es deutlich interessanter werden.

Grenzen setzen verändert deine Partnerwahl

Grenzen schützen dich nicht nur innerhalb einer Beziehung.

Sie helfen dir bereits bei der Auswahl.

Denn sobald du eine Grenze setzt, bekommst du wertvolle Informationen.

„Heute möchte ich nicht.“

„Das geht mir zu schnell.“

„So möchte ich nicht angesprochen werden.“

„Ich suche eine verbindliche Beziehung.“

Und jetzt beobachtest du.

Wird deine Grenze respektiert?

Oder diskutiert?

Wirst du ernst genommen?

Oder unter Druck gesetzt?

Manchmal verrät die Reaktion auf deine Grenze mehr über einen Menschen als zehn romantische Dates.

Du musst niemanden retten

Vielleicht verliebst du dich häufig in Menschen, bei denen du schnell erkennst:

Er braucht mich.

Er wurde verletzt.

Er hat Angst vor Nähe.

Er hatte eine schwere Kindheit.

Er braucht nur jemanden, der ihm endlich zeigt, was echte Liebe ist.

Und vielleicht möchtest du genau dieser Mensch sein.

Aber Vorsicht.

Mitgefühl ist wunderbar.

Eine Partnerschaft sollte trotzdem keine Rettungsmission werden.

Du kannst jemanden lieben, ohne seine persönliche Entwicklung zu deinem Lebensprojekt zu machen.

Eine zweite Übung: Dein neuer Beziehungskompass

Schreib fünf Sätze auf:

In einer Beziehung möchte ich mich fühlen wie …

Diese drei Dinge sind für mich unverzichtbar …

Dieses Verhalten akzeptiere ich nicht mehr …

Wenn ich eine Red Flag sehe, werde ich …

Eine gesunde Beziehung bedeutet für mich …

Bewahre diese Antworten auf.

Nicht als starre Checkliste.

Sondern als Erinnerung.

Denn mitten in einer neuen Verliebtheit entwickeln unsere Prinzipien manchmal eine erstaunliche Tendenz, spontan Urlaub zu machen. 😉

Dann hilft ein Kompass.

Wie durchbreche ich alte Beziehungsmuster?

Alte Beziehungsmuster können verändert werden, indem du wiederkehrende Dynamiken erkennst, deine eigenen Bedürfnisse und Grenzen ernst nimmst, Partner bewusster auswählst und neue Erfahrungen mit verlässlicher, respektvoller Nähe zulässt.

Der erste Schritt ist nicht:

Nie wieder einen Fehler machen.

Der erste Schritt ist:

früher merken, was gerade passiert.

Vielleicht hast du früher ein Jahr gebraucht.

Beim nächsten Mal sechs Monate.

Dann sechs Wochen.

Und irgendwann erkennst du bereits beim dritten Date:

Moment.

Dieses Gefühl kenne ich.

Und diesmal entscheidest du anders.

Das ist Entwicklung.

Was, wenn ich trotzdem wieder den Falschen wähle?

Dann bist du kein hoffnungsloser Fall.

Menschen verändern jahrzehntelang eingeübte Muster selten über Nacht.

Vielleicht bemerkst du erst später:

Oh.

Da bin ich wieder.

Dann frag dich nicht:

„Was stimmt mit mir nicht?“

Frag:

„Was kann ich diesmal früher anders machen?“

Dieser kleine Unterschied ist wichtig.

Der erste Satz erzeugt Scham.

Der zweite Handlungsspielraum.

Muss ich erst vollkommen geheilt sein, bevor ich eine Beziehung führen darf?

Nein.

Sonst wäre die Menschheit vermutlich innerhalb einer Generation ausgestorben. 😉

Wir bringen alle Erfahrungen mit.

Unsicherheiten.

Empfindlichkeiten.

Alte Verletzungen.

Entscheidend ist nicht, vollkommen „geheilt“ zu sein.

Entscheidend ist eher:

Kann ich meine Muster erkennen?

Kann ich darüber sprechen?

Kann ich Verantwortung übernehmen?

Bin ich bereit, mich zu entwickeln?

Und gilt das auch für meinen Partner?

Manche Dinge lernen wir alleine.

Andere lernen wir gerade innerhalb einer sicheren Beziehung.

Für wen ist „Schluss mit Pech: Liebe neu lernen & leben“ geeignet?

Mein Hörbuch richtet sich besonders an Frauen, die das Gefühl haben, in ihrem Liebesleben immer wieder in ähnlichen Situationen zu landen.

Vielleicht möchtest du:

  • verstehen, warum du immer an die Falschen gerätst,
  • deine Beziehungsmuster erkennen und durchbrechen,
  • deine Partnerwahl besser verstehen,
  • toxische Beziehungen früher erkennen,
  • emotionale Abhängigkeit reduzieren,
  • emotional unerreichbare Partner schneller erkennen,
  • Beziehungsangst verstehen und gemeinsam überwinden,
  • deinen Selbstwert in Beziehungen stärken,
  • gesunde Grenzen setzen,
  • Red Flags und Green Flags unterscheiden,
  • gesunde Nähe neu kennenlernen,
  • oder dein Liebesleben endlich nicht mehr als eine endlose Wiederholung derselben Geschichte erleben.

Genau diese Themen stehen im Mittelpunkt meines Hörbuchs „Schluss mit Pech: Liebe neu lernen & leben – Toxische Beziehungen erkennen und Beziehungsangst gemeinsam überwinden“.

Vielleicht hattest du nicht einfach Pech 💛

Ich weiß.

Das klingt zunächst nicht besonders tröstlich.

Pech wäre einfacher.

Denn gegen Pech können wir wenig tun.

Vielleicht ein vierblättriges Kleeblatt kaufen.

Auf Holz klopfen.

Dem Universum eine höfliche Beschwerde schicken. 😉

Aber wenn hinter deinen Erfahrungen ein Muster steckt, verändert sich etwas Entscheidendes:

Du kannst etwas verändern.

Nicht die Vergangenheit.

Nicht deine Expartner.

Nicht das Verhalten anderer Menschen.

Aber deine Entscheidungen.

Du kannst lernen, früher hinzusehen.

Du kannst Grenzen setzen.

Du kannst aufhören, Unverbindlichkeit mit geheimnisvoller Tiefe zu verwechseln.

Du kannst beobachten, ob Worte und Handlungen zusammenpassen.

Du kannst deine Bedürfnisse ernst nehmen.

Und du kannst einem Menschen, der dir Sicherheit gibt, vielleicht eine Chance geben – selbst wenn sich diese Sicherheit zunächst weniger spektakulär anfühlt als das Drama, das du bisher kanntest.

Genau darum geht es für mich beim Liebe-neu-lernen.

Nicht darum, vorsichtiger zu lieben.

Sondern bewusster.

Du darfst dich verlieben.

Du darfst dich fallen lassen.

Du darfst verrückt nach jemandem sein.

Aber vielleicht behältst du dabei einen kleinen Teil deiner Aufmerksamkeit bei dir.

Und fragst:

Wie geht es mir eigentlich in dieser Beziehung?

Nicht nur heute.

Nicht nur nach einem fantastischen Wochenende.

Sondern über Wochen und Monate.

Werde ich größer?

Oder kleiner?

Fühle ich mich freier?

Oder unsicherer?

Kann ich denn ich selbst sein?

Oder bin ich hauptsächlich damit beschäftigt, richtig genug zu sein, damit jemand bleibt?

Vielleicht verändert genau diese Frage irgendwann deine Liebesgeschichte.

Und vielleicht sitzt du eines Tages neben einem Menschen und stellst überrascht fest:

Hier muss ich gar nicht kämpfen.

Ich muss nicht rätseln.

Ich muss niemanden retten.

Ich muss mich nicht beweisen.

Ich darf einfach da sein.

Und dieser Mensch auch.

Vielleicht fühlt sich das am Anfang weniger als ein Feuerwerk an.

Aber vielleicht entsteht daraus etwas viel Schöneres:

eine Liebe, in der du dich nicht ständig fragen musst, ob du geliebt wirst.

Dann warst du vielleicht nie für immer vom Pech verfolgt.

Du musstest nur lernen, anders hinzusehen.

Liebe neu zu lernen bedeutet nicht, weniger zu fühlen.

Es bedeutet, dich selbst beim Lieben nicht mehr zu verlieren. 💛

Mein Hörbuch Schluss mit Pech: Liebe neu lernen & leben – toxische Beziehungen erkennen und Beziehungsangst gemeinsam überwinden ist am 31. August 2026 bei AudioEmpire erschienen.

Du findest „Schluss mit Pech: Liebe neu lernen & leben“ auch bei Apple Books.

Alles Liebe

Miranda Frei

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